Historischer Erfolg für Delphin-Nixe

Marie Schweigard erreicht den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Synchronschwimmen

IMG 20220402 WA0011Zum ersten Mal hat eine Synchronschwimmerin des SB Delphin in der Disziplin Solo den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften geschafft – ein historischer Erfolg. Marie Schweigard schwamm in der technischen Kür auf den vierten und in der freien Kür sogar auf den dritten Platz. Im Gesamtklassement verpasste sie damit nur knapp die Bronzemedaille. Bitteres Detail: Aufgrund eines Fehlers der Zeitnehmer wurde Maries Konkurrentin Mia Duda-Dudynska fälschlicherweise ein Punkt abgezogen. Damit wurde Marie in Zwickau mit der Bronzemedaille ausgezeichnet, die sie nun, im Nachhinein wieder zurück geben muss. Was bleibt ist jedoch die herausragende Leistung der jungen Augsburger Nixe!

Marie (Jg 2002) zählte schon im Jugendbereich zu einer der besten Nixen ihres Alters. 2019 gewann sie bei den Deutschen Altersklassenmeisterschaften die Silbermedaille in der Altersklasse A. Nun, nach zwei Jahren coronabedingter Wettkampfpause, gelingt der Delphin-Nixe eine Topplatzierung beim national wichtigsten Wettkampf.

Nach der technischen Kür lag Marie auf einem unterwarteten vierten Platz. In der freien Kür wächst die Delphinnixe dann über sich hinaus. Zu melancholischer Musik des italienischen Pianisten Ludovico Einaudi zieht Marie die Zuschauer und Wertungsrichter in ihren Bann. Die Euphorie nach zwei Jahren Wettkampfpause wieder eine Kür schwimmen zu können, treibt Marie zu Höchstleistungen an. Am Ende schwimmt sie die drittbeste Freie Kür. Im Gesamtergebnis reicht es jedoch knapp nicht zur Bronzemedaille. Dennoch: Als erste Augsburgerin überhaupt schafft sie einen vierten Platz im Solo. Die letzten Augsburger Medaillen bei Deutschen Meisterschaften wurde 1964 in Duett und Gruppe erzielt.

Denesa Lindenmeir in den BSV-Kader berufen

Delphinnixen nehmen an Video-Nachwuchssichtung teil

 

digitaler Muki Preis

Zuerst war die Hoffnung groß einen "normalen" Muki-Preis durchführen zu können, dann wurde klar, dass die Teilnehmer*innenzahl beschränkt werden muss und schließlich wurde der Nachwuchswettkampf im Synchronschwimmen ganz abgesagt.

Um im nächsten Jahr dennoch einen BSV-Kader bilden zu können, wurden der Muki-Preis digital durchgeführt und nur potentielle Kaderanwärter*innen zugelassen.

Vom SB Delphin wurden Denesa Lindenmeir (2008), Ann Sophie Fischer (2010) und Antonia Sem (2011) nominiert. Sie zeigten vier Übungen im Wasser und fünf an Land, die per Video aufgenommen, hochgeladen und von Wertungsrichterinnen aus ganz Bayern bewertet wurden.

Denesa gewann den Jahrgang 2008 und wurde zweite in der Gesamtwertung. Damit bekam sie einen der begehrten Plätze im BSV-Kader 2022. Ann Sophie wurde im Jahrgang 2010 achte und Antonia im Jahrgang 2011 elfte.

Trotz der guten Organisation des digitalen Wettkampfs hoffen wir alle sehr, dass 2022 wieder ein regulärer Muki-Preis mit wuselnden Kindern, einer gemütlichen Nikolausfeier und strahlenden Urkundenhochhalter*innen stattfinden kann.

 

 

Synchronschwimmer messen sich virtuell

1. COVID H2O Pflichtwettkampf

Die Kaderathletinnen der Delphinnixen erhielten die Einladung zu einem nationalen virtuellen Wettbewerb. Zu diesen wettkampflosen Zeiten ein wahrer Lichtblick und alle mussten nicht lange überlegen, ob sie daran teilnehmen wollten. 60 Schwimmerinnen aus ganz Deutschland nahmen diese Möglichkeit wahr.

Im Training wurden dann die vier geforderten Pflichtübungen gefilmt. Hier zeigte sich, dass es ganz schön schwierig ist die beste Übung herauszusuchen – mal gelang der eine Teil besser, mal der andere. Die Videos wurden beschriftet und an den Ausrichter geschickt. Die Wertungsrichter erhielten einen Link um die Videos einzusehen und gaben dann ihre Wertungen ab.

Gespannt wurde das Ergebnis erwartet. Marie Schweigard (Jg. 2002) und Julia Schittko (Jg. 2003) konnten die Jahrgangswertung jeweils für sich entscheiden. Marie war zudem die Beste der AK 2005 und älter.

Im teilnehmerstärksten Jahrgang 2008 erreichte Leonie Menzer den 3. Rang. Anouk Niederhuber wurde 8.

Sophie Grigoriev errang den 8. Platz im Jahrgang 2006.

Ein Blick in die Einzelwertungen zeigte tolle Wertungen für unsere Nixen und dürfte Motivation sein weiterhin (trotz der aktuellen Situation) so fleißig zu trainieren.

Nixen zeigen tolle Leistungen bei erstem Wettkampf seit 2 Jahren

 

Zum letzten Mal trafen sich bayerische Synchronschwimmerinnen ebenfalls im Haunstetterbad im März 2019. Nach über zwei Jahren fand am 24.07.2021 wieder ein Kräftemessen bayerischer Synchronschwimmerinnen statt: ein Sichtungstest für Kaderathletinnen, die in den vergangenen Monaten zumindest ein wenig trainieren konnten. Für den SB Delphin gingen Leonie Menzer, Sophie Grigoriev, Julia Schittko, Marie Schweigard, Katharina Plail und Dana Glas an den Start. 

Die Freude und die Motivation waren groß, endlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern, wenn auch unter strengen Hygienemaßnahmen.

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Kleine Nixen ganz groß

Delphinnixen-Nachwuchs ist beim Muki-Preis erfolgreich

 

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Wie jedes Jahr um den Nikolaustag herum fand in diesem Jahr am 7./8. Dezember der sogenannte Muki-Preis, ein kindgerechter Wettkampf für die Nachwuchssynchronschwimmerinnen Bayerns statt. Beim 30. Jubiläum gingen in Neuburg an der Donau 125 Mädchen aus 7 Vereinen an den Start. Vom SB Delphin nahmen 14 junge Nixen im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Am Samstag zeigten sie, was sie im Wasser schon alles gelernt hatten: Paddelarten, Pflichtübungen, Tauchen und Schwimmen wurde getestet. Am Sonntag mussten die Mädchen in der Turnhalle antreten, wo sie Kraft- und Spannungsübungen, Beweglichkeit und eine Turnkür zeigen durften.

Die Delphinnixen zeigten alle eine gute bis sehr gute Leistung und steigerten sich sowohl zum Vorjahr als auch zu ihren Trainingsleistungen. Ganz nach vorne kam in ihrem Jahrgang Sophie Vlasenko (Jg 2013). Ann-Sophie Fischer (Jg 2010) und Leonie Menzer (Jg 2008) wurden jeweils dritte.

Alle Augsburger Ergebnisse im Überblick: